Informationen zur COVID-19-Impfung im Diabeteszentrum Lilienthal    

(Stand: 03.07.2021)

Liebe Patientin, lieber Patient,                                                                                                              

die Covid-19-Impfungen finden nun auch in den Arztpraxen auf Hochtouren statt. Da sich aber weiterhin aktuell fast täglich Neuerungen ergeben, wissen auch wir ärztlicherseits oft nicht (viel) mehr, als Sie aus den Nachrichten und der Presse erfahren.

Ganz aktuell ist dies auch mit der Mitteilung zu den sog. Kreuzimpfungen (Impfung eines mRNA-Impfstoffs (z.B. BioNTech/Pfizer) als Zweitimpfung nach einer Erstimpfung mit einem Vektor-Impfstoff (von AstraZeneca)) der Fall: die Änderung der Meinung der STIKO haben auch wir erst aus der Presse erfahren. Aus logistischen Gründen können wir in unserer Praxis den Impfabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung nicht (entscheidend) verändern, werden aber - entsprechend den neuen Empfehlungen der STIKO (vom 1. Juli 2021) - für die Zweitimpfungen der Patienten, die die Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben, einen mRNA-Impfstoff (d.h. von BioNTech/Pfizer) bestellen. Ob wir diesen dann jedoch auch geliefert bekommen, können wir aber selbstverständlich nicht vorhersagen. Wir werden daher - falls wir nicht ausreichend BioNTech/Pfizer-Impfstoff erhalten werden - auch die Zweitimpfung dann mit dem Impfstoff von AstraZeneca durchführen, sofern wir diesen geliefert bekommen. 

Auch kann es sein, dass in den nächsten Wochen weiterhin der Impfstoff nicht immer in den erforderlichen Mengen zur Verfügung stehen wird, so dass sich auch dadurch leider weiterhin Schwierigkeiten in der Organisation der Impfungen in unserer Praxis ergeben können. Um dennoch einen möglichst reibungslosen Ablauf zu ermöglichen und den leider wohl nicht immer zu vermeidenden Frust und Ärger möglichst gering zu halten, wollen wir Sie mit dieser Information auf ein paar Punkte hinweisen:

Wir können derzeit ausschließlich hausärztliche Patientinnen und Patienten impfen (Wenn Sie nicht bei uns hausärztlich betreut werden, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder natürlich weiterhin an das für Sie zuständige Impfzentrum). Auch können wir derzeit keine hausärztlichen Patienten aufnehmen, "nur" damit diese bei uns auf die Impfliste kommen.

Leider kann es durch eine Impfstoff-Knappheit weiterhin dazu kommen, dass uns nicht alle bestellten Impfstoffdosen geliefert werden. Auch wenn wir immer nur so viel Impfdosen bestellen, wie wir sinnvoll verimpfen können, ist es leider daher unter Umständen auch unumgänglich, dass Impftermine kurzfristig abgesagt werden müssen.

Wenn Sie einen Impftermin im Impfzentrum bereits vereinbart haben, nehmen Sie diesen Termin bitte unbedingt wahr und sagen diesen nicht ab, um bei uns geimpft zu werden. Auch wenn Sie im Impfzentrum auf einer Vormerkliste/Warteliste stehen, lassen Sie dies bestehen. Wenn Sie einen Impftermin im Impfzentrum erhalten und bei uns auf der Warteliste stehen, dann geben Sie uns bitte unbedingt umgehend Bescheid, damit wir Sie dann von unserer Warteliste nehmen können.

Wenn Sie die erste Impfung bereits im Impfzentrum erhalten haben, nehmen Sie unbedingt den Zweitimpfungstermin im Impfzentrum wahr. Wir dürfen – nach derzeitigem Stand – die Zweitimpfung aus dem Impfzentrum gar nicht übernehmen.

Eine Wahl des Ersti-Impfstoffes kann in unserer Praxis auch weiterhin nicht erfolgen. Die Zweitimpfung wird aber dann - nach heutigem Stand - in jedem Fall mit einem mRNA-Impfstoff (d.h. BioNTech/Pfizer) durchgeführt.

Zur Terminvereinbarung eines Impftermins im Diabeteszentrum Lilienthal (die Impfungen erfolgen ausschließlich in der Hauptpraxis in Lilienthal, in unserer Zweigpraxis in Osterholz-Scharmbeck erfolgen keine Impfungen) erreichen Sie uns telefonisch unter der Telefonnummer 04298/2300 am besten montags und dienstags von 9°° bis 13°° Uhr. Leider werden sich Wartezeiten nicht vermeiden lassen. Auch bitten wir um Verständnis, wenn Sie nicht gleich durchkommen, doch ist es uns derzeit leider anders nicht möglich, dies neben der Patientenversorgung zu organisieren.

Sie können sich aber auch per Mail an die E-Mail-Adresse: praxis@diabetes-lilienthal.de auf eine Warteliste setzen lassen. Bitte achten Sie dann aber auch unbedingt darauf, dass die Kontaktdaten (insbesondere die Telefonnummer) aktuell sind.

Nach den Erfahrungen der letzten Wochen weisen wir Sie explizit auf den folgenden Punkt hin, was die Aufnahme auf die Warteliste in unserer Praxis bedeutet: anhand der Anzahl der Patienten und Patientinnen auf unserer Impf-Warteliste bestellen wir die Impfdosen (auch wenn wir natürlich nicht wissen wie viele Impfdosen uns dann auch zugeteilt werden). Das heißt, dass die Aufnahme auf die Warteliste keine "unverbindliche Interessensbekundung" ist, sondern dass Sie sich unbedingt sofort von unserer Warteliste nehmen lassen müssen, wenn Sie anderweitig einen Impftermin erhalten! Soviel Solidarität und Fairness ist von jedem und jeder zu erwarten, der oder die einen Impftermin erhalten hat. (Wenn Sie telefonisch nicht durchkommen sollten, können Sie uns bitte eine E-Mail schreiben, um sich von unserer Warteliste nehmen zu lassen.)

Die Terminvergabe erfolgt entsprechend der Verfügbarkeit des Impfstoffs (und nicht anhand der Anmeldungsreihenfolge).

Zum vereinbarten Impftermin erscheinen Sie bitte pünktlich (aber auch nicht zu früh) und bringen Sie bitte Ihren Personalausweis, Ihre Krankenversicherungskarte sowie Ihren Impfausweis mit (falls Sie keinen Impfausweis haben, erhalten Sie von uns ein sog. „Ersatzformular zur Dokumentation der durchgeführten Impfungen“. Dies bringen Sie dann bitte bei der Zweitimpfung auch wieder mit). Bitte drucken Sie sich auch die folgenden Unterlagen aus und bringen diese ausgefüllt zum Impftermin mit: Anamnesebogen und Aufklärungsmerkblatt. (Da wir nicht sicher vorher wissen, welcher Impfstoff geliefert wird und wie die Formalien für die Zweitimpfungen sind (diese wurden ja gerade kurzfristig geändert), bitten wir Sie, für beide Impfstoffvarianten (mRNA-Impfstoff [BioNTech/Pfizer®] und Vektor-Impfstoff[AstraZeneca®]) die Bögen auszudrucken und auszufüllen. (Den Anamnesebogen für den mRNA-Impfstoff [BioNTech/Pfizer®] finden Sie hier, den Anamnesebogen für den Vektor-Impfstoff[AstraZeneca® oder Johnson&Johnson®] finden Sie hier; das Aufklärungsmerkblatt für den mRNA-Impfstoff [BioNTech/Pfizer®] finden Sie hier, das Aufklärungsmerkblatt für den Vektor-Impfstoff [AstraZeneca® oder Johnson&Johnson®] finden Sie hier.)

Wenn Sie Fragen zu den Bögen haben, klären wir diese gerne beim Aufklärungsgespräch vor der Impfung.

Planen Sie bitte für den Impftermin auch entsprechend Zeit ein, da nach dem Vorgespräch und der Impfung noch eine mindestens 15minütige Überwachungszeit vorgeschrieben ist.

Sagen Sie bitte ggf. den Impftermin rechtzeitig vorher ab, wenn Sie verhindert sind (z.B. bei Krankheit).

Wir vereinbaren beim Erstimpfungstermin dann auch gleich den Zweitimpfungstermin (bei BioNTech/Pfizer® nach ca. 6 Wochen, bei AstraZeneca® (derzeit noch) nach ca. 12 Wochen).

Wir bitten Sie um Beachtung der o.g. Punkte und hoffen, dass mit allen Unwägbarkeiten die Impfungen damit reibungslos ablaufen werden.

Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Wochen, in den wir nun schon gegen Covid-19 impfen, möchten wir zur Covid-19-Schutzimpfung hiermit zusätzlich ein paar Punkte klarstellen:

  1. Wir sind mit der Art und Weise, in der die Impfungen in unserer Praxis vorgenommen werden müssen, auch nicht immer glücklich
  2. Der Hauptgrund hierfür aber ist, dass die Impfstoffe nach wie vor sehr knapp waten (und teilweise noch sind) – wobei Deutschland da durchaus privilegiert ist!
  3. Ob wir die von uns (bis Montagmittag der Vorwoche) bestellten Impfstoffmengen erhalten werden, erfahren wir frühestens am Donnerstag der Vorwoche. Die Lieferung erfolgt dann bis Montagnachmittag, so dass dann ab Dienstag geimpft werden kann. Aus diesen Daten können Sie ersehen, welche logistischen Herausforderung dies an unsere Praxis – und hier vor allem an die MFAs –stellt! Bitte berücksichtigen Sie dies auch bei Nachfragen und Beschwerden.
  4. Solange die Impfstoffe nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, kann keine Wahl des Impfstoffes (insbesondere für die Erstimpfung) erfolgen, solange die Indikationen für und keine Kontraindikationen gegen den Impfstoff vorliegen. Dies wird auch in den Impfzentren so gehandhabt!
    Sollten Sie daher ggf. den Impfstoff ablehnen, können Sie dann aber durch uns erst mit dem „gewünschten“ Impfstoff geimpft werden, wenn genügend von dem von Ihnen gewünschten Impfstoff zur Verfügung steht. Dies kann jedoch unter Umständen – je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes – auch mehrere Monate dauern. Berücksichtigen Sie dies bitte bei einer ggf. Ablehnung eines Impfstoffs.
  5. In jedem Fall bitten wir Sie, falls Sie bei uns geimpft wurden und dennoch auf einer Impfwarteliste in einem Impfzentrum stehen oder sogar schon einen Impftermin im Impfzentrum (oder an anderer Stelle) haben, so solidarisch zu sein und diesen abzusagen! Auch im umgekehrten Fall (Impfung im Impfzentrum, Warteliste bei uns) sollten Sie umgehend Bescheid geben. Andere freuen sich über „Ihren“ dann frei gewordenen Termin. Das Letzte, was passieren darf, ist, dass dadurch Impfstoff vernichtet werden muss!
  6. Bitte haben Sie auch Verständnis, wenn wir nicht mit jedem Patienten und jeder Patientin jedes Detail immer bis ins Letzte ausdiskutieren können.
  7. Und zu guter Letzt möchten wir Sie noch auf ein paar weitere grundsätzliche Punkte hinweisen:
    • Jede Impfung gegen Covid19 hilft (auch denjenigen, die (noch) nicht geimpft sind!)
    • Die Impfzentren und die (impfenden) Arztpraxen leisten einen wertvollen Beitrag zur Beendigung der Covid19-Pandemie
    • Die Impfzentren „langweilen“ sich, wenn sie nicht impfen – wir nicht.
    • Die Impfungen in den (Hausarzt-)Praxen sind sinnvoll und absolut zu unterstützen. Sie sind aber ein sinnvolles Angebot an Sie als Patient – gerade auch um die Wege und den Aufwand, den das Aufsuchen eines Impfzentrums bedeutet, für Sie zu reduzieren.
    • Wir würden uns daher freuen und es begrüßen, wenn dies auch als Angebot geschätzt wird und nicht irgendwelche nicht erfüllbaren Erwartungen und Forderungen daran geknüpft werden.

 


Und noch ein Hinweis zur Impfung selbst:     

Der Impfschutz setzt nicht sofort nach der Impfung ein (auch nicht sofort nach der Zweitimpfung)!

Reaktionen nach der Impfung (z.B. Druckschmerz an der Impfstelle, leichte Erkältungssymptome, …) sind durchaus „normal“ und treten häufiger auf. Falls Sie jedoch ausgeprägtere oder länger andauernde Symptome bemerken sollten, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung - nachts/an Wochenenden und Feiertagen ggf. auch über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer: 116117). Wenn Sie nach der Impfung Symptome wie z.B. Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Beinschwellungen oder anhaltende Bauchschmerzen entwickeln oder wenn neurologische Symptome auftreten wie starke oder anhaltende Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen oder wenn nach einigen Tagen auf der Haut Blutergüsse (sog. Petechien) außerhalb des Verabreichungsortes der Impfung auftreten, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.


Bleiben Sie gesund – negativ im Test aber positiv in der Einstellung!

Das Praxisteam des Diabeteszentrum Lilienthal

                                                                                              

Adresse

Hauptstr. 59, 28865 Lilienthal

Bahnhofstr. 30, 27711 OHZ

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Telefon: (0 42 98) 21 08 / 21 09
Fax: (0 42 98) 63 89
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